Autor*in: Herr Ulbricht

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  • Die Journalistin, Autorin und Expeditionsleiterin Birgit Lutz berichtet von ihren Expeditionen. Sie zeigt Bilder von Tieren, die sich in Fischernetzen verheddert haben und erzählt mit Bildern und Videos von ihren Müllsammlungen für das Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung an den Stränden Spitzbergens.

    Am 20.09.2019 in der Aula

    9.50 Uhr bis 11.25 Uhr für die Klassen 10 a, b, d

    13.10 Uhr bis 14.45 Uhr für das Unesco- und MINT-Profil der Klasse 8 und die Klasse 10 c

    Herzlich eingeladen sind auch alle anderen interessierten Schüler, Eltern und Lehrer.

     

  • Rechtzeitig zum UNESCO-Projekttag und dem traditionellen Regenwaldlauf ist in unserem Gymnasium die Wanderausstellung zu Gast. Alle Schüler des MCGs sind herzlich eingeladen sich über die Bedeutung des tropischen Regenwaldes und die Möglichkeiten seines Schutzes zu informieren. Die Ausstellung ist bis zu den Osterferien im Foyer des Altbaus zu sehen.

    Die Geographie-Lehrer

  • Am kommenden Mittwoch, dem 27.03.2019, werden die Regenwaldaktivisten zum zweiten Mal über ihre Ecuador-Exkursion vom Jahr 2017 zum Regenwaldprojekt „Selva viva“  berichten. Die Live-Reportage wird in der Kümmelschänke ab 19 Uhr stattfinden.

    Alle Interessenten sind dazu recht herzlich eingeladen.

  • Kurz vor Weihnachten erhielt das MCG Post von tibetischen Schülern aus einem Internat des Projektes in Nepal. Johanna Brusch, Alma Lehmann und Herr Ulbricht organisierten kurzfristig kleine Spenden und Antwortbriefe. Diese wurden am 1. Weihnachtsfeiertag übergeben.

    Es ist der erste Weihnachtsfeiertag in der nepalesischen Stadt Pokhara. Wir, das sind Herr Ulbricht und seine Familie, befinden uns im Internat des Himalayan Children Care and Enviromental Conservation Projektes. Obwohl die Kinder Buddhisten sind und die Einwohner Nepals zu 80 % Hindus, haben die Schüler heute schulfrei. Man feiert hier nicht wirklich das Weihnachtsfest. Im touristischen Teil der Stadt kann man zwar überall „Merry Christmas“ und „Happy New Year“ lesen, doch ein Feiertag ist es nicht. Aber das Internat würdigt auch die christlichen Feiertage, da es hauptsächlich von Engländern unterstützt wird.

    Die Kinder stammen alle aus Mustang, der Bergregion an der Grenze zu Tibet. Tibet wurde 1950 durch China annektiert und das tibetische Volk und deren Kultur seit dem stark unterdrückt. Viele Tibeter flohen oder schickten ihre Kinder über den Himalaja nach Indien oder Nepal. Dort siedelten sie sich vor allem in der Grenzregion an. Da es im Hochgebirge kaum Schulen gibt, schicken die Eltern ihre Kinder in Internate in die tiefergelegenen großen Städte.

    Alle 75 Schüler sitzen im einzigen Gebets-, Versammlungs-, Hausaufgaben-, Tobe- und Fernsehraum. Luise und ihre Freundin Franka, die beide die Kinder schon seit drei Monaten als Volontäre betreuten, verteilen Schokoladenweihnachtsmänner und Süßigkeiten, die wir aus Dresden mitbrachten. Außerdem hat jedes Mädchen eine Kette, Ohrstecker oder einen Armreifen bekommen, die Schüler des MCG für die nepalesischen Kinder spendeten. Die Jungs bekomen Flummis oder andere kleine Spiele. So wird es im Internat für kurze Zeit weihnachtlich auch ohne Tannenbaum und Kerzenschein.

    Nun ruft Sonam, der Erzieher des tibetischen Kinderheimes, die Namen der Schüler auf, die vor Weihnachten kleine Briefe an unsere Schule sendeten und nun die Antwortbriefe unserer Schüler aus Dresden bekommen. Die Freude ist groß. Für einige ist es sicher überhaupt das erste Mal, dass sie einen Breif erhalten. Johanna Brusch und Alma Lehmann aus der 12. Klasse hat die Briefpartner in Dresden organisiert. Nun hoffen wir, dass sich daraus längere Brieffreundschaften entwickeln werden.

    Vielen Dank an alle Schüler, die sich vor Weihnachten so kurzfristig an der Spenden- und Briefaktion beteiligten. Wer ebenfalls Kontakt zu den Kindern in Nepal aufnehmen möchte, kann sich bei Johanna Brusch, Alma Lehmann oder Herrn Ulbricht melden.

    Weitere Informationen zu dem Projekt in Nepal befinden sich in diesem  Flyer.

     

  • Am Donnerstag, den 22.03.2018, werden die Teilnehmer der Ecuador-Expedition 2017 von ihren Erfahrungen und Erlebnissen berichten.

    Dazu sind alle Schüler, Eltern, Großeltern und Lehrer unserer Schule sowie alle Interessierten und Sponsoren unseres Schutzwaldes und der Reise recht herzlich eingeladen.

    Wir hoffen Ihnen in einem kurzweiligen und informativen Vortrag unsere Eindrücke und Einsichten vermitteln zu können.

    Termin: 22.03.2018

    Beginn: 18.30 Uhr

    Dauer: ca. 2 Stunden

    Ort: Aula des Marie-Curie-Gymnasiums

    Herr Ulbricht

  • Laut unseren Flugtickets von Lufthansa wurden für jeden Passagier auf unseren Flügen 1,436 Tonnen CO2 freigesetzt1. Ist dieser Aufwand und dieser Beitrag zum Klimawandel für unsere Reise vertretbar?

    Am Abend des 07.10.2017, des Samstags der ersten Herbstferienwoche, kamen wir wieder in Dresden auf dem Flughafen an. Die Eltern und Freunde bereiteten uns einen großartigen und sehr emotionalen Empfang.

    Nun ist es Zeit darüber nachzudenken, ob die Reise sich gelohnt hat.

    Auf jeden Fall war es für jeden Mitreisenden ein Ereignis, welches er so schnell nicht vergessen wird. Die vielen Begegnungen mit fremdartigen Tieren und Insekten, mit interessanten Pflanzen, mit der fremden Kultur und den vielen neu gewonnenen Freunden auf der anderen Seite des Atlantiks werden uns lange in Erinnerung bleiben.

    Für unser Regenwaldprojekt war es aber auch sehr wichtig. Wir haben einen unverfälschten Eindruck von unserem Schutzwald, der Arbeiter vor Ort, der Tierauffangstation „AmaZOOnico“ sowie der Urwaldschule „Sacha Yachana Huasi Christina“ erhalten. Und nicht nur das, wir haben auch eine öffentliche Schule von Tena kennengelernt und Einblick in deren Unterricht gehabt. Wir führten Experimente am Äquator durch und besuchten aktive Vulkane.

    Über all das werden wir an einem Abend in der Aula berichten und hoffentlich noch mehr Schüler zur aktiveren Teilnahme am Regenwaldlauf motivieren können.

    Bleiben noch die 14,36 Tonnen CO2 die für unsere Flüge in die Atmosphäre freigesetzt wurden.

    Bei unserem Aufenthalt im Regenwald starteten wir das erste Wiederaufforstungsprojekt von SELVA VIVA. Wie wir schon berichteten, pflanzten wir etwa 200 Tschuntscho-Bäume auf einer ehemaligen Kakao-Plantage um die Artenvielfalt zu erhöhen. Jeder dieser Setzlinge wird in den nächsten Jahren eine Höhe von etwa 40 m und einen Stamm von ca.1 Meter Durchmesser erreichen. Dabei wird er ein Trockengewicht von etwa 2 Tonnen besitzen. Dieses entspricht dann ca. einer Tonne gespeicherten Kohlenstoffs. Um diese Biomasse zu erzeugen, wird der Baum etwa 3,5 Tonnen CO2 aufnehmen2. Unsere 200 gepflanzten Tschuntschos werden in den nächsten 100 Jahren also etwa 700 Tonnen CO2 speichern.

    Ich denke, dafür haben sich die Flüge gelohnt.

    Wir müssen nur alles dafür tun, dass sie dauerhaft geschützt werden und in Ruhe wachsen können.

    Ingo Ulbricht (Leiter der Expedition)

    1 Quelle: http://www.icao.int/environmental-protection/CarbonOffset/Pages/default.aspx

    2 Quelle: http://www.wald.de/wie-viel-kohlendioxid-co2-speichert-der-wald-bzw-ein-baum/

  • Schritt für Schritt ging es langsam bergauf. Wer sich schneller bewegte, wurde durch Herzrasen und Atemnot bestraft. Vor unseren Füßen erstreckte sich ein nur 30 cm breiter Pfad. Links von uns nur kahle schwarze Felswände, welche in die Höhe ragten, rechts von uns ein tiefer Abgrund aus dunklem Schotter. Noch ahnte keiner von uns, dass dieser Abgrund unser Rückweg werden sollte …

    7 Uhr: Wir standen auf. Jeder kroch aus seinem Schlafsack unter mindestens zwei Decken. Wir übernachteten in verschiedenen reparaturbedürftigen Holzhütten am Fuße des Cotopaxi. Das Waschen fiel mangels Wassers aus. Frühstück gab es in der größeren Schutzhütte „Cotopaxi – Cara Sur“. Während wir aßen und uns die Ärsche abfroren, unterrichtete uns Herr Ulbricht über die anstehende Wanderung am Cotopaxi.

    Gegen 8:30 standen wir mit gepackten Tagesrucksäcken zum Abmarsch bereit. Nach weniger als anderthalb Stunden verloren wir auch schon die ersten Mitglieder, da die nicht unerhebliche Höhe (4.200 m ü. NN) für manche einfach zu viel war und sie somit zurück zu unserem Basislager gebracht werden mussten. Zu siebt ging es dann weiter zum eigentlichen Ziel unserer Wanderung, dem Morurcu, einem Nebengipfel des Cotopaxi. Allerdings war der Weg mit vielen Risiken verbunden, wie zum Beispiel vom schmalen („schmal“ maßlos untertrieben) Pfad abzurutschen und in dem rund 300 Meter tiefen Abgrund zu verschwinden.

    13 Uhr: Nach langem Überlegen und Beraten mit unseren Bergführern, welchen Weg wir als nächstes einschlagen wollten, entschieden wir uns für eine etwas kürzere Route als ursprünglich geplant. Jedoch wussten wir noch nicht, was uns auf diesem Weg erwarten würde.

    . . . nach einem weiteren Anstieg auf 4.500 Meter rannte Luis, einer der beiden Guides, welche mit uns unterwegs waren, wie von der Tarantel gestochen den endlosen Steilhang aus vulkanischer Asche hinunter. Wir taten es ihm gleich und stürzten hinterher. Dabei soll gesagt sein, dass wir viel mehr rutschten als rannten. Wir surften quasi den Fuß des Vulkans hinunter. 300 Höhenmeter später waren wir am Grund einer Schlucht angekommen. Hier konnte man noch sehr gut die Schlammströme vulkanischer Asche der letzten Ausbrüche des Cotopaxi erkennen. Doch wo es runter geht, muss es leider auch wieder hoch gehen. So blieb es uns nicht erspart, nach einer längeren Wanderung im Tal weitere 200 Höhenmeter bis zu unserem Basislager anzusteigen. Doch kurz vor unserem Ziel fing es an in Strömen zu regnen. So zerrann unsere letzte Hoffnung ein freien Blick auf den Cotopaxi zu haben.

    Trotzdem waren wir glücklich als wir endlich gegen 15 Uhr vor dem warmen Kamin der Hütte mit unseren neuen Freunden, den Bergführern Eduardo und Luis, saßen.

    Jennifer, unsere Köchin, erwartete uns schon mit einer warmen Suppe.

    Am Abend spielten wir noch eine deutsch-spanische Runde Schummelmax. Die drei Ecuadorianer amüsierten sich köstlich bei dem neu erlernten Spiel.

    Gegen 20 Uhr krochen wir dann schon wieder in unsere etwas klammen Schlafsäcke. Beim Einschlafen dachte bestimmt jeder an unser Vorbereitungsboofen in der Sächsischen Schweiz. Das fühlte sich so ähnlich an, nur dass es damals bestimmt 20 Grad wärmer war.

  • Wir starteten den Tag mit einem schönen heißen Coca-Tee, da dieser gut gegen die Höhenkrankheit ist. So vorbereitet begaben wir uns auf den Weg zur Seilbahn „TelefériQo“, welche uns auf eine Höhe von 3945 Meter ü. NN brachte. Am ersten Mirador (Aussichtspunkt) erzählte uns Vivien vom letzten Ausbruch des Vulkans Pichincha 2009. Es war ein wenig beängstigend zu wissen, dass der Berg immer noch aktiv ist. Welche Gefahr von dem Hausberg Quitos für die Stadt ausgeht, ist kaum vorstellbar.

    Von der Bergstation der Kabinenbahn gingen wir Schritt für Schritt immer mehr in Richtung des Gipfels. Es ging nur sehr langsam voran, da wir ständig Anhalten mussten um wieder zu Atem zu kommen. Unser Ziel waren die 4200 Meter Höhe (was noch lange nicht der Gipfel war). Leider mussten wir zwischendurch dann zwei unserer Gruppe zurücklassen, da sie ein Problem mit der Höhe hatten. Der Rest von uns kämpfte sich aber bis zu unserem Ziel weiter. Nach einer kurzen Pause begaben wir uns dann aber wieder in Richtung der Seilbahn. Als der größte Teil des Wegs nach unten geschafft war, machten wir noch eine Picknickpause. Beeindruckend war die Sicht über das ganze Tal Quitos. Die Millionenstadt lag uns zu Füßen. Leider nahm die Bewölkung immer mehr zu, so dass die Vulkane nur am frühen Morgen zu sehen waren. Gegen 15 Uhr fuhren wir wieder mit der Seilbahn zurück. Doch die Wanderung war noch nicht alles.

    Wir bestellten drei Taxis und fuhren zum „Panecillo“, einem Berg mit einer Engelsstatue aus Stein. Von dort aus hatten wir einen grandiosen Blick über Quitos Altstadt. Anschließend begaben wir uns auf einen Kunsthandwerkermarkt, wo wir in kleinen Gruppen über den Platz gingen. Später Teilten wir uns in zwei Gruppen, eine Gruppe begab sich zurück zum Casa Helbling und die Anderen versuchten ihr Glück bei einem Kunst- und Kulturmuseum, welches aber geschlossen war. Den Abend ließen wir dann ruhig ausklingen. Ein Teil von uns schaute die Wilden-Kerle Teil 5 und ein anderer Teil ging lieber schlafen.

  • Der heutige Tag startete für uns um 6:15 Uhr. Wir machten uns, ohne Frühstück, auf den Viehmarkt von Otavalo. Da Herr Ulbricht uns schon einiges über den Umgang der Indigenen mit den Tieren erzählt hatte, hatte sich jeder schon ein paar Gedanken gemacht und innerlich vorbereitet.

    Als wir auf dem Markt ankamen, wussten wir, das alles was wir uns vorgestellt hatten, nicht zutrifft.

    Nachdem wir uns umgeschaut hatten, waren wir alle geschockt und den Ersten schlecht. Vor allem war es schockierend wie mit den Hühnern und Schweinen umgegangen wurde. Die Hühner wurden lebendig an den Beinen zusammengebunden und kopfüber aufgehängt. Schweine wurden am Schwanz hochgehoben und an einem Band am Hals gezogen, um sie nach dem Verkauf vom Platz zu schaffen.

    Man hörte überall die Rufe verschiedenster Tiere. Dazu regnete es noch. Der Platz schien bald im Schlamm zu versinken und die Abgase der Tiertransporter trugen ebenso dazu bei unser Unwohlsein zu verstärken.

    So verließen wir nach kurzer Zeit den Viehmarkt und beschlossen, uns ein Restaurant zum Frühstücken zu suchen.

    Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg zum Kunsthandwerker-Marktplatz. Da es immer noch regnete und wir vollkommen durchnässt waren, durchkämmten wir kurzerhand den Fließpullovermarkt von Otavalo und wurden auch fündig. Wieder wärmer angezogen gingen wir Schoppen.

    Dieser Markt war atemberaubend. Wo man auch hinsah waren bunte Stoffe, Schmuck, Taschen, Ton-/Keramik-&Holztextilien.

    So war der Vormittag doch noch gerettet und wir starteten mit fast allen Mitbringseln die Reise nach Quito. Doch nun gab es doch wieder einen Dämpfer. Eigentlich wollten wir mit unserem Bus noch zu einer Condor-Show. Doch der Busfahrer wirkte dies durch einen Hinweis auf einen sehr überteuerten zusätzlichen Preis ab.

  • Laut Wikipedia:

    Pachamanca (from Quechua pacha „earth“, manka „pot“) is a traditional Peruvian dish based on the baking, with the aid of hot stones (the earthen oven is known as a hutia), of lamb, mutton, pork, chicken or guinea pig, marinated in spices. (Quelle: https://en.wikipedia.org/wiki/Pachamanca)

    Aber wie läuft ein Pachamanka ab?

    Am späten Nachmittag trafen wir uns an einem mystischen Ort gleich hinter unserem Hostal. Einige indianische Figuren schmückten den Platz und es loderte ein großes Feuer in dem viele vulkanische Steine lagen. Zuerst umschmückten wir ein Erdloch und markierten einen Weg mit Rosenblättern zum Lagerfeuer. Zu unserem Entsetzen wurde dann unser Abendessen, mit den glühenden Steinen, in einem Erdloch beerdigt und mit einem Kreuz, Blättern und Figuren verabschiedet. Daraufhin verschwand Veit, Henriettes Vater, mit etlichen leicht bekleideten Holländerinnen und Indigenen in einer Schwitzkammer und zelebrierten dort mit spirituellen Gesängen ein Temascal. Nach zwei Stunden war dieses beendet und das Erdloch mit unserem Essen wurde wieder geöffnet. Und tatsächlich waren die Speisen im Erdloch gegart. So folgte ein Festmahl, welches das Essen der benachbarten Gaststätte bei weitem übertraf.