Regenwaldprojekt

„Wir sind das Regenwaldprojekt des Marie-Curie-Gymnasiums!“

Angefangen hat alles mit einem Unterrichtsprojekt im Herbst 2001 bei unserem Geo-Lehrer Herrn Ulbricht. Da hat die Klasse 5c Plakate zum Thema Regenwald gestaltet. Belohnt wurden unsere Mühen mit einer Ausstellung im Lichthof unserer Schule und€“ der erste Schritt war getan. Danach meinten einige Leute unserer Klasse, dass man etwas für den Regenwaldschutz tun müsse. Prompt wurde eine Initiativgruppe „€žRegenwald“ am Marie-Curie-Gymnasium gegründet.


Das erklärte Ziel des Projekts war und ist es, den durch radikale Abholzung gefährdeten Regenwald unter Schutz zu stellen.
Somit wollen wir auch sicherstellen, dass bedrohte Tier- und Pflanzenarten umfassenden Schutz erhalten.

Ein schickes Regenwaldbild

Bergregenwald in Ecuador

Pipeline und Mensch

Pipelinebau

Wir erfuhren, dass man in Ecuador bereits seit 60 Jahren nach Öl bohrt. Bis heute wurden ca. 200.000 Hektar des Amazonas -Regenwaldes für die Abholzung und Ölförderung freigegeben. Hier haben sich 13 Ölfördergesellschaften (zum größten Teil aus den USA) angesiedelt und eine Pipeline gebaut. Um mehr Öl transportieren und fördern zu können baut man nun eine 2. Pipeline. Diese wird auch von der deutschen West LB finanziert. Durch den Pipelinebau sind der Regenwald mit 3 Naturschutzgebieten und deren Bewohner bedroht.

Umweltaktivisten versuchen, den Bau der Pipeline durch den
Kauf der betreffenden Regenwaldgebiete zu verhindern.

Dabei wollten wir helfen! Unser Plan: Geld sammeln, Regenwald kaufen! Von nun an was das Regenwaldprojekt nicht mehr nur eine Initiative unserer Klasse, sondern des ganzen Gymnasiums.

Wir veranstalteten Dia-Vorträge zu verschiedensten Themen, für die wir Eintrittsgelder kassierten. Wir stellten Produkte aus Regenwaldfrüchten her und verkauften diese. Bis April 2002 kamen so 400 Euro zusammen. Dieses Geld wurde verwendet, um in Zusammenarbeit mit dem Verein „Rettet den Regenwald e.V.“ Regenwaldgebiete in Ecuador durch Kauf unter Schutz zu stellen. Im Sommer 2002 reiste Herr Ulbricht nach Ecuador, traf sich mit einigen ecuadorianischen Umweltaktivisten und besuchte unser unter Schutz gestelltes Gebiet im Bergregenwald von Mindo. Nun gab es für uns die ersten Bilder aus „unserem Regenwald“, die wir natürlich in der Schule ausgestellt haben.

Im neuen Schuljahr setzten wir die Dia-Vorträge an unserer Schule fort. Bei einer Ausstellung der sächsischen UNESCO-Schulen stellten wir unser Projekt im  Kultusministerium vor, im Dresdner Rathaus fand der AGENDA-21-Ausscheid statt. Bei den Ausstellungen bauten wir Spendenboxen auf. Am Ende des Jahres  lagerten dadurch schließlich wieder 530 Euro auf unserem Konto.

Einige Aufsteller mit Infos zum Regenwald

Einige unsere Regenwaldaktivisten vor unserer Ausstellung

Zu Beginn des folgenden Jahres wurde der Erfolg unseres Projektes mit dem 1. Regenwaldtag des Marie-Curie-Gymnasiums belohnt. Remigio Canelos, Besitzer eines umweltfreundlichen Regenwaldhotels („Liana Lodge“) in Ecuador und aktiver Umweltschützer, nahm sich die Zeit, unsere Fragen im Rahmen einer Podiumsdiskussion in unserer Schule zu beantworten. Endlich gab es hautnahe Berichte aus „unserem Regenwaldgebiet“. Einen großen Erfolg konnten wir mit dem Sieg bei der Messe „Lokale Agenda 21 – Schüler gestalten die Zukunft“ im Sächsischen Landtag verbuchen. Er war mit einem Projektbonus von 300 € verbunden. Auch wenn wir uns sehr darüber freuten – im Kauf von Regenwaldschutzgebiet brachten diese Summen uns leider wenig voran. Das sollte sich ändern – mit einer schulweiten Spendenaktion. Im Großen Garten Dresden veranstalteten wir 2003 einen Sponsorenlauf des Marie-Curie-Gymnasiums. Jeder Schüler hatten sich vorher bei Bekannten oder Firmen Sponsorenverträge besorgt, die bei jeder absolvierten Runde ein wenig Geld einbrachten, welches schließlich in die Regenwaldkasse floss. Der grandiose Erfolg zeigte sich in der gigantischen Summe von 8473,56 €. Endlich konnten wir uns ein richtig großes Schutzgebiet bei der Regenwaldgenossenschaft „selva viva“ mit 13 Anteilsscheinen (ca. 50 ha Regenwald) aus dem „Sponsorenlauftopf“ leisten.

Kunstdruck von einem Affen

Kunstdrucke zu Regenwaldthemen

Bild vom Sponsorenlauf

1. Sponsorenlauf im Großen Garten

Bedauerlicherweise verließ uns unser Projektleiter Herr Ulbricht im August 2004, weil er einige Jahre im Ausland arbeiten wird. Unsere neue Projektleiterin wurde unsere Lehrerin Frau Bellmann, wodurch weitere Aktionen in Angriff genommen wurden. Im September 2004 spülte ein Kuchenbasar beim Sportfest 120 € in unsere jetzt wieder leere Kasse. Die 5. Klassen und die 11er-Kurse stellten im Kunstunterricht Drucke und Postkarten zu Regenwaldthemen her, die wir in der Vorweihnachtszeit und am Tag der offenen Tür verkauften. Mit diesen verschiedenen Aktionen wurden viele Schüler unseres Gymnasiums in das Projekt einbezogen, nicht nur unsere Initiativgruppe. Wir stellten unser Projekt bei Elternabenden vor und führten einen Regenwaldprojekttag für eine Grundschule durch. Außerdem wirkten wir bei der Erstellung der CD „Lebensraum Regenwald“ mit und bekamen dadurch Kontakt zum
„Amazonaswald-Kanada-Initiative e.V.“ aus Dresden. Bei unserem 2. Sponsorenlauf für das Regenwaldprojekt im April 2005 erliefen wir 9413,11 €, die dem „Amazonaswald-Kanada-Initiative e.V.“ und der Genossenschaft „Selva Viva“ gespendet wurden.

Papagei

Solche Papageien werden oft illegal nach Europa geschmuggelt, viele sterben auf dem Transport. AmaZOOnico hilft!

2. Sponsorenlauf

2. Sponsorenlauf im Großen Garten

Als aktive Läufer beteiligten sich 648 Schüler, die zusammen 2614 km liefen. Mit den erlaufenen Spendengeldern wurden in Ecuador neue Regenwaldflächen durch „Selva Viva“ angeschafft und unter Schutz gestellt. Auf diesem Gelände wird auch die Tierauffangstation „AmaZOOnico“ betrieben. Dort werden Tiere aufgepäppelt, die von Wilderern verletzt oder aus illegalem Handel beschlagnahmt wurden. Im letzten Jahr konnten so z.B. 24 Affen und 135 Papageien gerettet und wieder ausgewildert werden. Das kostet natürlich viel Geld und da werden unsere Spenden dringend gebraucht. „Selva Viva“ informiert uns stets über die Verwendung der Spenden. Dieser Verein betreibt in „unserem“ Regenwald auch ein umweltfreundliches Hotel und eine Schule für Indianerkinder.

 

Eine solche Schule gibt es auch in Guyana, wo der Amazonaswald-Kanada-Verein unsere Spendengelder mit für den Aufbau einer Solaranlage genutzt hat. Mit dem Solarstrom und Solarlicht wird unter anderem die Schule versorgt. Mit den Schülern dieser Schule, den Makushi-Indianern, stehen wir inzwischen schon in Briefkontakt. Leider sind die Portokosten dafür riesig. Deshalb versuchen wir die Briefe immer den Mitgliedern des Vereins mitzugeben, wenn sie nach Guyana fliegen. Das ist natürlich nicht so oft, deshalb läuft der Kontakt mit den Indianerkindern nur sehr schleppend. Für dieses Problem haben wir noch nicht die richtige Lösung gefunden. Im Mai 2005 haben wir mit 120 Teilnehmern eine Informationsveranstaltung zum Projekt in unserer Aula durchgeführt, wo auch Eltern und Sponsoren etwas über die Gelder-Verwendung erfahren haben. Das ist wichtig, damit auch beim nächsten Sponsorenlauf wieder viel Geld zusammenkommen kann.

Das nüchste Schuljahr startete damit, dass wir Materialien zu unserem Projekt zusammenstellten und bei einem Wettbewerb der Tropenwaldstiftung „oro verde“ einreichten. Anfang Oktober 2005 nahm die Regenwaldgruppe den Preis des 2. Platzes aus diesem Wettbewerb in Empfang. Es handelte sich um einen Besuch im Leipziger Zoo. Wir erhielten da eine Spezialführung zu den Tieren des Regenwaldes mit vielen Blicken hinter die Kulissen der Gehege. Bei diesem Zoo-Besuch lernten wir auch Mitarbeiter der „Süchsischen Landesstiftung Natur und Umwelt“ kennen, die uns von der Erstellung eines Quiz-Buches zu Naturschutzthemen erzühlten. Schon gab es für unser Regenwaldteam neue Arbeit! In den folgenden Wochen erstellten wir müglichst spannende Texte zu Regenwaldthemen und tüftelten einige Quizfragen dazu aus. Dabei konnten wir zum Glück auch Materialien nutzen, die wir in der Projektwoche des vorigen Schuljahres zusammengestellt hatten. Da begannen wir ja schon mit der Gestaltung eines Regenwaldkochbuches. Darin soll man nachlesen künnen, wie Ingwer wüchst, wie er geerntet wird und wie man damit kocht…. Die Arbeit an diesem Buch begleitete uns wührend des ganzen Schuljahres. Hoffentlich künnen wir dann viele Bücher verkaufen und so wieder Geld für den Regenwaldschutz sammeln.

Kochbuchseite

Beispielseite aus dem Kochbuch

3. Sponsorenlauf

3. Sponsorenlauf im großen Garten

Als weitere Aktionen des Regenwaldteams folgten die Vorstellung des Projektes beim Mathematikwettstreit für die 4. Klassen, beim Tag der Naturwissenschaften, beim Tag der offenen Tür und in der Kita „Bienenkorb“, wo wir unsere Regenwaldschutzarbeit den ganz Kleinen vorstellten. Im Mürz hatte ein Teil der Regenwaldgruppe, bestehend aus Frau Bellmann, Sebastian Locke und Richard Schilling, die Ehre das MCG-Regenwaldprojekt beim nationalen Treffen der UNESCO-Projektschulkoordinatoren vorzustellen.

Im April 2006 fand dann die größte Aktion des Schuljahres statt. „Lauf um mein Leben“ lautete am 26. April das Motto beim 3. Regenwald-Sponsorenlauf des Marie-Curie-Gymnasiums. Dieser Spruch stand auf den orangefarbenen T-Shirts, in denen 702 Schüler unserer Schule insgesamt 3462 Kilometer liefen, um den Regenwald in Ecuador und Guyana zu schützen. Der Sportsgeist der Schüler und die Spendierfreude der Sponsoren haben in diesem Jahr die stolze Summe von 16307,78 € erbracht, in Ecuador werden also wieder neue Regenwaldflüchen durch „Selva Viva“ angeschafft und unter Schutz gestellt. Außerdem wird der Amazonaswald-Kanada-Verein unsere Spendengelder mit für den Aufbau eines Lehrausbildungszentrums für die Makushi-Indianer in Guyana nutzen.

Das ist nun aus den paar Wandzeitungen geworden, mit denen unser Projekt begann.

Die Regenwaldgruppe besucht den Leipziger Zoo

Anfang Oktober 2005 nahm die Regenwaldgruppe den Preis des 2. Platzes aus dem Wettbewerb der Tropenwaldstiftung soro verdes in Empfang. Doch diesmal war es kein Geldgewinn oder ein anderes materielles Geschenk, sondern ein Besuch im Leipziger Zoo. Am Dresdner Hauptbahnhof versammelte sich die illustre Truppe mit Schülern der 8., 9.  (Regenwaldgruppe) und 11. Klasse (AG Biotop). Mithilfe der gesponserten Bahnfahrkarten ging es dann zum Leipziger Hauptbahnhof, wo wir von einer Mitarbeiterin des soro verdes-Vereins empfangen wurden. Dann trotteten wir gemeinsam zum Zoo und erhielten da eine etwas andere Führung; mit vielen Blicken hinter die Kulissen der Gehege. Zum Beispiel bei den Lippenbüren, die im Zuge der Umgestaltung des Leipziger Zoos ein nagelneues Gehege bekamen. In freier Wildbahn werden die Tiere gejagt und das Fleisch auf Mürkten in
Ostasien verkauft. Auch wenn dieser Handel inzwischen verboten wurde, sind die Lippenbüren weiterhin vom Aussterben bedroht ü nicht zuletzt wegen der zunehmenden Zerstörung ihres Lebensraumes durch den Menschen. Die Säugetiere mit den langen Krallen und dem sehr merkwürdigen Laufverhalten sind Nahrungsspezialisten, d. h. sie konzentrieren sich nur auf bestimmte Nahrung wie Südfrüchte und Insekten. Bei der Fütterung konnten wir ganz exklusiv hinter den Kulissen zuschauen.
Dabei erfolgt die Nahrungsaufnahme über eine Art üRüsselü, der aus ihren vorgestreckten Lippen besteht. Durch den Unterdruck, den die geschlossene Nase und der gewölbte Gaumenknochen erzeugen, wird der Nahrungsbrei, den die Pfleger zubereiten, rasch aufgesaugt. Das Geräusch, welches dabei entsteht ist eine seltsame Mischung aus Schnarchen, Keuchen und Stöhnen. Anschließend schauten wir uns eine Art Schautafel mit den Werkzeugen der Tiere an, die ein wenig Abwechslung und Beschäftigung in ihr Leben bringen sollen. Unter anderem sah man dort einen Rüttelkasten, an welchem Menschenaffen rütteln können, um ihre Nahrung zu erhalten. Mit Saugstücken können Säugetiere Leckerlis heraus saugen (z. B. Honig). Neben vielen weiteren Gehegebesuchen statteten wir auch den Affen im Pongoland einen Besuch ab. Unsere biologisch gesehen nächsten Verwandten, die Menschenaffen, findet man hier in allen Arten: Gorillas, Bonobos, Orang-Utans etc. Dort sah man auch so genannte Spielräume für Schimpansen, in welchen Affenforscher das Verhalten und Denken der Kletterasse genauer unter die Lupe nehmen. Nach der interessanten Führung ging es dann zurück zum Leipziger Hauptbahnhof und schließlich zurück nach Dresden. Ein Fazit für diesen Tag: Dieser etwas andere Wettbewerbspreis hat uns einen tollen Tag fernab vom Schulalltag beschert! An dieser Stelle noch mal herzlichen Dank an soro verdes.

Wir können unser Spendenaufkommen fast verdoppeln, das Regenwaldprojekt hat
sich an unserer Schule etabliert…

Im April 2006 fand dann die größte Aktion des Schuljahres statt. „€žLauf um mein Leben“ lautete am 26. April das Motto beim 3. Regenwald-Sponsorenlauf des Marie-Curie-Gymnasiums. Dieser Spruch stand auf den orangefarbenen T-Shirts, in denen 702 Schüler unserer Schule insgesamt 3462 Kilometer liefen, um den Regenwald in Ecuador und Guyana zu schützen. Der Sportsgeist der Schüler und die Spendierfreude der Sponsoren haben in diesem Jahr die stolze Summe von 16307,78 € erbracht. Alle Schüler hatten sich vorher wieder bei Bekannten oder Firmen Sponsorenverträge besorgt, die bei jeder absolvierten Runde ein wenig Geld einbrachten, welches schließlich in die Regenwaldkasse floss.
Herzlichen Dank!
Mit den „€žerlaufenen“ Spendengeldern werden in Ecuador wieder 75 Hektar neue Regenwaldflächen durch „€žSelva Viva“ angeschafft und unter Schutz gestellt. Außerdem können durch unser Geld ein ganzes Jahr lang zwei Betreuer für die Tierauffangstation „AmaZOOnico“ bezahlt werden, die sich um die Wiederauswilderung von Klammeraffen kümmern. Der Amazonaswald-Kanada-Verein nutzt unsere Spendengelder mit für den Aufbau eines Lehrausbildungszentrums für die Makushi-Indianer in Guyana. Im Juni gestalteten wir mit diesem Verein in der Aula unserer Schule eine Informationsveranstaltung, wo über die Verwendung der Spendengelder berichtet wurde. Zum Lauf hatten Schüler der 8. Klasse auch einen kleinen Film gestaltet und beim Informationsabend präsentiert.

Akutelles

Ab dem Schuljahr 2006/07 gibt es am Marie-Curie-Gymnasium im naturwissenschaftlichen Profilunterricht der 9. Klassen ein halbes Jahr lang das Thema Regenwald. Die Schüler, die sich für den Schutz der Regenwälder engagieren, können hier nun wissenschaftlich fundiert etwas über die Zusammenhänge im ÃÖkosystem Regenwald lernen. Im September und Oktober 2006 gestalteten wir 4 große Ausstellungstafeln zum Regenwaldprojekt für die „Agenda 21 – Schülermesse“ im Sächsischen Landtag in Dresden. Nach dem Ende der Ausstellung sollen diese Tafeln im Schulhaus ausgestellt werden.
Die Planung für den 4. Regenwaldsponsorenlauf in diesem Schuljahr sind natürlich bereits in vollem Gange. Das ist nun aus den paar Wandzeitungen geworden, mit denen unser Projekt begann. Ständig sind wir auf der Suche nach neuen Ideen, denn der Regenwald braucht dringend unseren Schutz. Vielleicht habt ihr / haben Sie ja eine Anregung für uns?
AUTOREN: Niels Fritsch, Sebastian Locke, Richard Schilling (Klasse 10c, Initiativgruppe Regenwald)

Beiträge

  • Beim Sponsorenlauf vom UNESCO-Projekttag im April 2016 wurden von den Schülern des MCG 24.344,47 € erlaufen. Zusätzlich erliefen die zwei beteiligten Grundschulen noch eine große Summe. Insgesamt kamen so stolze 26.671,17 € zusammen, die wieder unseren beiden langjährigen Partnern ZGAP und Selva Viva gespendet werden. Von den Geldern werden Regenwaldflächen aufgekauft und unter Schutz gestellt, die Tierauffangstation AmaZoonico wird unterstützt, Rangergehälter werden gezahlt und die Umsiedlung von Goldkopflanguren wird finanziert.

  • Bei der Regenwaldprojekt-Veranstaltung mit Frau von Steiger, Präsidentin der Regenwaldschutz-Genossenschaft „Selva Viva“, wurden künstlerische Schülerarbeiten für insgesamt 259,50 € versteigert und auch noch nachträglich verkauft. Diese Summe wird natürlich wieder für die Arbeit von Selva Viva verwendet.

    Vielen Dank an die Schüler, die ihre Werke spendeten, und an die Bieter bei der Auktion!

    Silke Bellmann und das Regenwaldteam

  • Am 26. und 27. Juni 2014  fuhren wir, vier Schüler der Klasse 9a, gemeinsam mit Frau Dethloff zur Preisverleihung des Energiesparmeister-Wettbewerbs von co2online in Berlin.

    Energiesparmeister ist ein jährlicher Wettbewerb für Schulen und deren Projekte zum Thema Energie-und Klimaschutz aus ganz Deutschland, ins Leben gerufen von der Firma co2online. In jedem Bundesland wird der Sieger aus zahlreichen Bewerbungen bestimmt. Dann gibt es noch mal einen bundesweiten Wettbewerb bei dem die Bundesland-Sieger in einem Online-Voting gegeneinander antreten.

    Am Donnerstag, dem Tag vor der Preisverleihung, sind wir schon am frühen Vormittag nach Berlin gefahren, um noch ein bisschen Freizeit in der Hauptstadt verbringen zu können. Zuerst entschieden wir uns für das Asisi Panometer, wo die Mauer von 1980 in einem Panorama dargestellt ist. Es war sehr spannend, denn im Foyer hingen Erinnerungen und Bilder von Personen der Zeit sowie der Gegenwart. Durch das Panorama und die Realität des Ganzen wurde eine ganz besondere Stimmung verbreitet. Die restliche Zeit verbrachten wir im Berliner Zoo. Die kleine Anchali, der 2 Jahre alte Babyelefant, zog eindeutig sehr viele Blicke auf sich.

    Nachdem wir Berlin noch ein bisschen besichtigt hatten, fuhren wir zu unserem Hostel.

    Am nächsten Morgen ging es dann mit gepackten Koffern direkt zur Preisverleihung auf die Berliner YOU Messe. Dort waren fast alle Landessieger und deren Paten anwesend, welche genau wie wir ihren Preis entgegennahmen. Unsere Paten war die eins energie in sachsen GmbH & Co. KG.  Jede Schule kam auf die Bühne und wurde ein bisschen von Moderator Ben zu ihrem Projekt befragt. Es waren sehr viele interessante Projekte, von Solaranlagen und Recycling-Projekten über den eigenen Schulwald bis hin zu schulischen E-Bikes dabei.

    Den ersten Platz belegten die Saarländer (die Energetischen), deren Schule und Projekt im Saarland sehr bekannt ist.

    Nachdem alle offiziellen Fotos geschossen waren, gab es noch ein sehr leckeres Buffet und man hatte die Gelegenheit sich mit den anderen auszutauschen.

    Insgesamt war es eine sehr schöne Veranstaltung und wir fanden es auch interessant, zu sehen was es deutschlandweit für Projekte zum Thema Energie und CO2 an anderen Schulen gibt.

    Sophia Schröder

  • Beim Regenwald-Sponsorenlauf 2013 wurden insgesamt 22863,85 € „erarbeitet“. Die Spenden gingen jeweils zur Hälfte an unsere Partner ZGAP und Selva Viva.

    Wir danken allen Läufern und Sponsoren herzlich!

    Viele Schüler zeigten ihr großes Engagement durch die Suche zahlreicher Sponsoren oder durch eine besondere sportliche Leistung, dafür soll es nun auch eine kleine Belohnung geben.

    Nun stehen also auch die Preisträger des Regenwaldlaufes 2013 fest: Auswertung 10. Regenwaldlauf

    Die genannten Schüler holen sich bitte  die Preise in den nächsten Tagen bei Frau Bellmann ab (sofern noch nicht geschehen).

  • Wieder konnte mit einer unglaublichen Summe von 22.863,85 € das Spendenvolumen des Regenwaldlaufes gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Die Spenden wurden von den Schülern des MCG´s und ihren Gästen aus den sächsischen UNESCO-Projektschulen sowie von zwei Grundschulen aus  Dresden „erlaufen“. Wir danken allen Läufern und Sponsoren und hoffen, dass dieses Engagement auch in den kommenden Jahren anhalten wird.  Inzwischen haben auch alle Sponsoren die gewünschten Zuwendungsbescheinigungen  erhalten.

    Die Gelder wurden jeweils zur Hälfte unsern langjährigen Partnern, der Regenwaldschutzgenossenschaft „SelvaViva“ und der Zoologischen Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz e. V. zur Verfügung gestellt. Damit unterstützen wir z. B. den Landaufkauf und  Auswilderungsprojekte der Tierauffangstation „AmaZOOnico“ in Ecuador und ein Projekt zum Schutz der  Goldkopflanguren, einer der am stärksten bedrohten Primatenarten der Welt in Vietnam.

    „Täglich werden ca. 550.000.000 m2 (550 Millionen Quadratmeter) Regenwald abgeholzt oder einfach abgebrannt. Das sind pro Jahr ungefähr 200.000 km2 …?! Pro Minute macht das 35 große Fußballfelder!“ (Zitat: http://www.abenteuer-regenwald.de/wissen/abholzung)

    In diesem Jahr wird Herr Ulbricht eine Nachwuchsgruppe der Regenwaldaktivisten am MCG gründen. Wir möchten durch Information und  Aktionen zur Aufklärung zum bewussten  Handeln aufrufen und diesen Wahnsinn eindämmen, das Regenwaldteam der 9. Klassen wird wieder  in bewährter Form mit Frau Bellmann arbeiten.

    Interessierte Schüler der 5. und 6. Klassen können sich bei Herrn Ulbricht melden.

    Frau Bellmann und Herr Ulbricht

  • sz-online, 22.01.2011:
    ­

    Preis für umweltbewusste Gymnasiasten

    Dresdner
    Gymnasiasten haben im Schüler- und Jugendwettbewerb „Entdecke die
    Vielfalt“
    der Deutschen Bundesstiftung Umwelt einen „Preis der
    Teilnehmer“
    gewonnen. Damit wurde ihr Regenwaldprojekt gekürt, teilte
    die in Osnabrück ansässige Stiftung am Freitag mit. Ziel sei es, den
    durch rücksichtslose Abholzung stark gefährdeten Regenwald unter Schutz
    zu stellen und die Zerstörungen durch Grundstückskäufe zu verhindern.
    Mit verschiedenen Aktionen – Kuchenbasar, Sponsorenlauf oder Kochbuch –
    sammelten die Dresdner dafür bereits 117000 Euro, um wertvolle Flächen
    zu kaufen, hieß es. Der zum dritten Mal ausgeschriebene bundesweite
    Wettbewerb soll Neun- bis 16-Jährige motivieren, sich für den Schutz der
    Umwelt einzusetzen. (SZ/dpa)

    Hier die vollständige Pressemitteilung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt

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