Galileo-Projekt

Das Galileo-Projekt ist eine AG des Marie-Curie-Gymnasiums. Es arbeitet seit 2003 mit interessierten SchĂĽlern der Klassen 5 bis 12 und hat zum Ziel, Rollstuhlfahrern ihren Weg durch die Stadt zu erleichtern.galileo_001

Der Hochschul-Medizin-Navigator fĂĽr das Uniklinikum Dresden

galileo_002Gemeinsam mit dem Universitätsklinikum und der Technischen Universität Dresden arbeiten wir an einem Navigator für das Gelände des Universitätsklinikums Dresden. Diese komplexe Leistung schaffen wir nur mit der Unterstützung der Entwickler des Campusnavigators der TUD.

Mit der App können Patienten und Besucher des Universitätsklinikum Dresden ihren Weg zu den gesuchten Ärzten, Stationen, Ambulanzen und Kliniken finden. Mit Hilfe der GPS-Funktion erkennt der Nutzer seinen Standort und kann die Route zum gewünschten Ziel abrufen.

Da im Universitätsklinikum Dresden die Einrichtungen aufgrund von Baumaßnahmen oft ihren Standpunkt wechseln, können diese Änderungen durch die virtuelle Karte des Galileo-Projektes schneller als bisher aktualisiert werden.

Der Kartenausschnitt basiert dabei auf Open Street Map. Diesen haben wir mit Hilfe der TU Dresden modifiziert, indem wir die nötigen Eingänge und Wege eingefügt und die Routenführung programmiert haben.

Um Barrierefreiheit garantieren zu können, wurden von den Projektteilnehmern alle barrierefreien Patienten-Eingänge und die zugehörigen Wege aufgenommen. Ein Foto vom Eingang erleichtert die Orientierung.

Weiterhin sind alle relevanten Daten zu dem Gebäude aufgelistet, z.B. welche Kliniken sich im Gebäude befinden. Über Links können die Nutzer des Navigators außerdem gleich zu den Internetseiten der von Ihnen gesuchten Einrichtung gelangen, um z.B. Öffnungszeiten und Telefonnummern heraus zu finden.

Was machen die SchĂĽler im Projekt?

galileo_003Die Projektteilnehmer sind viel unterwegs. Wenn im Universitätsklinikum Dresden gebaut wird oder eine Einrichtung umzieht, müssen die neuen Wege und Eingänge aufgenommen sowie neue Fotos geschossen werden, damit die Nutzer der Karte immer die richtigen Informationen bekommen. Die Daten werden von den Schülern in die Karte integriert. Das geschieht entweder im Computerkabinett oder in den Räumen der TU Dresden.
Die Galileos kommen auch immer viel herum, gehen auf Messen und stellen das Projekt vor. So nimmt jeder SchĂĽler einen reichen Erfahrungsschatz aus dem Projekt mit.

Der GPS-gefĂĽhrte Stadtrundgang fĂĽr Rollstuhlfahrer

In den ersten Jahren des Projektes entstand ein GPS-geführter Stadtrundgang durch die Altstadt von Dresden, bei dem auf einem tragbaren Empfangsgerät zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten Informationen in Form von selbst geschriebenen und vertonten Geschichten vermittelt werden. Als Erzähler fungieren dabei bekannte Figuren aus der Dresdener Geschichte, wie z.B. August der Starke.

Da drei Routen konzipiert wurden, eine barrierefreie, eine mit Barrieren und das Stationshopping, ist der Stadtrundgang nicht nur fĂĽr Rollstuhlfahrer, sondern auch fĂĽr Familien mit Kindern geeignet.

Immer wieder haben wir unser Projekt der schnellen Entwicklung der Medien angepasst. Zurzeit arbeiten wir daran, diese Touren so zu programmieren, dass sie auf dem Smartphone abrufbar sind.

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