MINT-EC

Das nationale Excellence-Schulnetzwerk

Was ist MINT-EC?

MINT-EC ist das nationale Excellence-Schulnetzwerk von Schulen mit Sekundarstufe II und ausgeprägtem Profil in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT). Es wurde im Jahr 2000 von den Arbeitgeberverbänden gegründet und arbeitet eng mit deren regionalen Bildungsinitiativen zusammen. Hauptförderer von MINT-EC sind der Arbeitgeberverband Gesamtmetall im Rahmen der Initiative think ING. sowie die Siemens Stiftung und die bayerischen Arbeitgeberverbände bayme vbm und vbw.

MINT-EC hat ein breites Veranstaltungs- und Förderangebot für Schülerinnen und Schüler sowie Fortbildungen und fachlichen Austausch für Lehrkräfte und Schulleitungen. Das Schulnetzwerk mit derzeit 339 Schulen mit rund 360.000 Schülerinnen und Schüler sowie 29.500 Lehrkräften  steht seit 2009 unter der Schirmherrschaft der Kultusministerkonferenz der Länder (KMK).

Ziele von MINT-EC
  • Aktive Gewinnung und Förderung des MINT-Nachwuchses
  • Vernetzung der MINT-EC-Schulen untereinander sowie mit Wirtschaft und Wissenschaft
  • Förderung der qualitativen Schulentwicklung und Anbindung des Fachunterrichts an den aktuellen Stand der Forschung
  • Verdeutlichung der gesellschaftlichen Relevanz von MINT
MINT-EC-Zertifikat

Das MINT-EC-Zertifikat wurde mit Unterstützung der Kultusministerkonferenz (KMK) sowie der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), der Fakultätentage der Ingenieurwissenschaften und der Informatik an Universitäten (4ING.), der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) und des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall zum Schuljahr 2014/15 eingeführt. Es bündelt und dokumentiert das besondere Engagement von Schülerinnen und Schüler in MINT während ihrer gesamten Schullaufbahn. Neben schulischen Leistungen fließen außerschulische MINT-Aktivitäten, wie die Teilnahme an Wettbewerben, MINT-EC-Veranstaltungen oder fachspezifische Praktika, in die Bewertung ein. Die Jugendlichen müssen Mindestanforderungen in den Bereichen „Fachliche Kompetenz“, „Fachwissenschaftliches Arbeiten“ und „Zusätzliche MINT-Aktivitäten“ erfüllen. Je nach Leistung wird das Zertifikat mit dem Prädikat „mit Erfolg“, „mit besonderem Erfolg“ oder „mit Auszeichnung“ verliehen.

Hochschulen und Wirtschaftsunternehmen bietet das MINT-EC-Zertifikat eine verlässliche, von den Schulsystemen der Länder unabhängige Einordnung der Schülerleistungen. Darüber hinaus stellt es ein effektives Instrument zur MINT-Talentförderung dar, was sich im Wahlverhalten der Jugendlichen bei schulischen und außerschulischen Aktivitäten sowie in der großen Nachfrage seitens der Schülerinnen und Schüler niederschlägt.

Die Auszeichnung für besondere Schülerleistungen in MINT wird den Schülerinnen und Schüler mit dem Abiturzeugnis verliehen.

MINT-EC am MCG

MINT-Koordinator: Joachim Lippert (über contact_mail Kontaktformular: MINT-EC)
weitere Mitglieder der Arbeitsgruppe: Frau Hähner (Schulleiterin), Frau Tille (Fachleiterin MA/NaWi), Frau Kunick (Beratungslehrerin), Frau Möckel

Unsere Schule verfolgt dieses MINT-Konzept.

Unsere MINT-Angebote können Sie der Liste der individuellen Förderangebote und der aktuellen link GTA-Übersicht entnehmen.

Beiträge

  • Ob das Benfordsche Gesetz wirklich auch auf Supermarktpreise zutrifft wollten wir, die Klasse 9d, zusammen mit unserm neuen Klassenlehrer Herrn Lippert, mit einem Ausflug in einen Supermarkt klären. Dazu besuchten wir am Montag, den 27.09.2021, im  Mathematik-Unterricht den Netto in der Dürerstraße. (Ein nähergelegener Markt stand uns leider nicht dafür zur Verfügung!)

    Nach einem 20-minütigem Fußmarsch kamen wir an und teilten uns in 13 Zweiergruppen. Jedes Zweiergrüppchen sollte nun, in einem bestimmten Bereich des Marktes, immer nur die erste signifikante Ziffer des Preises der einzelnen Produkte dokumentieren. So wurden zum Beispiel bei einem Betrag von 1,78 € in der Spalte der Eins ein Strich gemacht, bei einem Betrag von 0,72 € wurde in der Spalte der Sieben ein Strich eingetragen. Da wir uns gut aufgeteilt hatten, waren die kompletten Preise zügiger erfasst, als wir befürchtet hatten. Dank LernSax waren unsere Ergebnisse schnell zusammengetragen und in der nächsten Mathestunde konnten wir sie auswerten. Das Benfordsche Gesetz gibt eine Aussage über die Wahrscheinlichkeit der führenden Ziffern in empirischem Datenmaterial. (Siehe Tabelle.) Bei unserer Auswertung stellten wir fest, dass es neben großen Übereinstimmungen auch Abweichungen gab. Diese konnten wir uns auch zum Teil erklären.

    Führende Ziffer Wahrscheinlichkeit nach Benfords Gesetz Anteil in unserer Untersuchung
    1 30,1 % 37,7 %
    2 17,6 % 16,3 %
    3 12,5 % 8,5 %
    4 9,7 % 5,0 %
    5 7,9 % 4,9 %
    6 6,7 % 4,4 %
    7 5,8 % 6,1 %
    8 5,1 % 6,6 %
    9 4,6 % 10,4

    Im Übrigen gilt diese Gesetzmäßigkeit auch, wenn man Naturkonstanten, Berghöhen, Flusslängen oder Finanzdaten untersucht. Das Gesetz liefert also auch eine Grundlage, Finanzbetrügern auf die Spur zu kommen …

    Wir haben durch den Ausflug Vertrauen zu unserem neuen Klassenlehrer gefasst, mitbekommen, dass er nicht nur sturen Unterricht macht und „nebenbei“ auch noch viel über Mathematik gelernt. Der Ausflug war also ein voller Erfolg!

     

    Bericht von Anna Frappier

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