Biotop

Unser Biotop

Unser Biotop wurde 1996 mit Hilfe von Fördergeldern der Deutschen Waldjugend – Horst Dresden e.V. durch Schüler der Klassenstufen 11 und 12 unter Anleitung von Fachlehrern errichtet. Wir können also dieses Jahr zehnjähriges Bestehen feiern. Die Mitarbeiter der Waldjugend haben die vollständige Pflege und Erhaltung des ca. 700 m² großen Areals an unsere Schüler übergeben. In der Biotop – AG arbeiten Schüler der fünften und sechsten Klassen sehr engagiert und emsig. Sie werden von den beiden Biologielehrerinnen Frau Knittel und Frau Peschel unterstützt und betreut. Leider lässt die anfängliche Euphorie einiger Schüler recht schnell nach, sodass wir auf diesem Wege für naturinteressierte Schüler werben möchten, um unsere kleine grüne Oase mitten in der Stadt weiterhin erhalten zu können.

Auch die „Biologie-Leistungskursler“ der elften Klassen dürfen sich mit Sonderleistungen einbringen und somit ihre Biologienote aufbessern. Außerdem trägt dies zur Erweiterung ihrer Artenkenntnis, die sich bei der Pflanzenbestimmung im schriftlichen Biologieabitur als nützlich erweist, bei. Neben der Nutzung des Biotops für den Biologie-Unterricht, Grillpartys, Schulfeste steht auch die Einbindung der Schüler der 4. Klassen zum Schnuppernachmittag der Naturwissenschaften im Blickfeld. Das Biotop könnte jedoch noch viel stärker in den Schulalltag eingebunden werden: z.B. Pausengestaltung für Schüler und Lehrer, Einsatz der Fächer Kunsterziehung und Technik, Übernachtungsmöglichkeit für die Fünftklässler zur Lesenacht, Training der Wahrnehmung mit allen Sinnen, Nutzung der Terrasse für Theaterstücke u. a. Leider haben wir dieses Jahr durch das Reinigen des Teiches die Stockenten verjagt. Doch hoffen wir, dass sie im nächsten Jahr wieder das Entenhaus zum Brüten aufsuchen, damit wir die kleinen Küken beobachten können. Folgende Vorhaben sollen dieses Jahr noch realisiert werden: das Holzblockhaus mit Lasur versehen, das Wegesystem und die Holzbrücke ausbessern, den Zaun mit Feuerbohnen und Efeu beranken und die defekten Regenrinnen reparieren.Wir freuen uns über jeden Schüler, welcher sich mit Ideenreichtum und Tatkraft einbringt.

Frau Peschel

Beiträge

  • Im Mai ging es nun langsam, aber sicher wieder voll mit der Biotoparbeit los. Auch wenn immer noch nur mit stark begrenzter Personenzahl gearbeitet werden durfte.

    Bei den Folienzelten wurden die nächsten Handgriffe getätigt, sodass die erste Zucchini bereits fleißig angefangen hat zu wachsen.

    Auch die Gartenpflege stand in diesem Monat weiter auf dem Programm, der Fokus lag dabei auf dem Stutzen des sehr hoch gewordenen Grases, sowie der Entfernung von Wildpflanzen. So wurde beispielsweise auf einem Beet Platz für neue Paprikapflanzen gemacht.

    Zudem wurden Blumen, wie die Sonnenblume, die Ringelblume und die Wunderblume im Garten ausgesät. Das Gemüse konnte aufgrund des verzögerten Arbeitsbeginns leider noch nicht eingepflanzt werden, dafür gab es aber schon die erste Ernte: Süßkirschen.

    Gegossen werden musste immerhin nicht ganz so viel, schließlich hat es im Mai tatsächlich ab und zu einmal geregnet.

    Zusätzlich kamen diesen Monat einige Schüler mal in den Genuss das „grüne Klassenzimmer“ nutzen zu dürfen. Da die Exkursionen einiger Biokurse in den Botanischen Garten leider ausfallen mussten, wurden diese kurzerhand in unseren Schulgarten verlegt. Es wurden also fleißig Temperaturen gemessen, Tiere bestimmt und Pflanzen gezeichnet.

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