Schulprogramm

Entwicklung des Schulprogramms des Marie-Curie-Gymnasiums

Unser Leitbild

Die Vorüberlegungen begannen im Schuljahr 2004/2005 mit der Sammlung visionärer Ideen, die im November 2005 während des Pädagogischen Tages, an dem auch Schüler und Eltern teilnahmen, in Arbeitsgruppen bearbeitet wurden und schon feste Gestalt annahmen. Diese Gedanken wurden im Januar 2006 in einer Arbeitsgruppe – bestehend aus Lehrern, Eltern und Schülern – geordnet und diskutiert. Frau Milligan, Frau Brauner und Herr Gosdschick übernahmen es, in den Februarferien einen Entwurf zu verfassen. Dieser Entwurf ging an alle Mitglieder der Arbeitsgruppe und wurde im März geprüft und verändert zur Endredaktion gegeben, die Herr Gosdschick dankenswerter Weise übernommen hat.
Diese letzte Fassung wurde anschließend mit allen Lehrern, Schülersprechern und Elternvertretern besprochen.
Im Juli 2006 wurde das vorgeschlagene Leitbild durch die Schulkonferenz einstimmig beschlossen.

LERNEND ERLEBEN – ERLEBEND LERNEN

Wir – die Schüler, Lehrer und Eltern – gestalten das Leben an unserer Schule gemeinsam und erachten es als selbstverständlich, achtungsvoll miteinander umzugehen sowie Interesse füreinander zu zeigen.
Orientierungen und Ansprüche leiten wir aus der Persönlichkeit Marie Curies ab, deren Namen unsere Schule trägt.

Marie Curie verband in ihrem Wirken humanistisches Engagement stets mit naturwissenschaftlichem Forschen. Sie lebte im Verständnis von Weltoffenheit und europäischer Verständigung. In ihrem Vorbild finden wir das Fundament unserer Schulphilosophie: den Einklang von ethischem Handeln und fachlich fundierter Leistungsbereitschaft.

Wir setzen uns als UNESCO-Projektschule gemäß der Verfassung der UNESCO besonders für interkulturelles Lernen, Toleranzerziehung, Demokratieverständnis und Umwelterziehung ein. Unser erklärtes Ziel ist es, bei den Schülern Friedensverständnis, Achtung der Menschenwürde und vorurteilsfreies Handeln, verbunden mit der Bereitschaft zur Übernahme von persönlicher Verantwortung, zu entwickeln.
Wir schaffen ein vertrauensvolles Miteinander von Schülern, Lehrern und Eltern. Transparenz und regelmäßige Information bilden die Grundlage demokratischer Beteiligung und Mitentscheidung.

Lehren und Lernen sind kreative, dynamische und partnerschaftliche Prozesse auf der Basis von Methodenkompetenz, Wissenschaftlichkeit und Eigenverantwortung. Die Schüler übernehmen dabei zunehmend Verantwortung für ihre Bildung und die Gestaltung des Unterrichts. Die Lehrer, als ausgebildete Experten für das Lehren und Lernen, werden zunehmend Moderatoren und Organisatoren im Bildungsprozess.
Bei dieser Art des Lehrens und Lernens, die vom eigenen Willen geprägt ist, bleibt Raum für Versuch und Irrtum.
In diesem Bildungsprozess sind die Eltern als Begleiter und Unterstützer mit Eigeninitiative und Engagement willkommene Partner.

Schulische Bildung ist mehr als Unterricht, deshalb ist es uns wichtig, unser Gymnasium mit Leben zu erfüllen und unseren kreativen Geist produktiv und öffentlich zu machen. Die daraus entstehende ästhetische Ausgestaltung unseres Umfeldes beeinflusst den Umgang miteinander.
Für die Umsetzung unserer Schulphilosophie finden wir Partner in allen gesellschaftlichen Bereichen innerhalb und außerhalb Deutschlands.

Aus unseren Ansprüchen an den Bildungsprozess leitet sich unser Motto ab:

Lernend erleben – erlebend lernen.

Das Schulprogramm

Nach mehrjähriger Erarbeitung durch die Steuergruppe (bestehend aus Mitgliedern der Schulleitung und weiteren Lehrern) und unter Einbeziehung von Zuarbeiten aus verschiedenen Bereichen liegt im Juni 2008 erstmals das reader Schulprogramm für alle einsehbar vor. Das Programm befindet sich in ständiger weiterer Bearbeitung, auch müssen einige Abschnitte noch ergänzt werden.

Beiträge

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