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  • Die DS-Kurse 12 laden ein zu:

    GRETCHEN.MACHT.FAUST.

    einem Machtspiel zwischen Mephisto, Margarethe/Gretchen und Faust, das die Frage aufwirft:

    Wer verführt hier eigentlich wen?

    Und: Ist das noch Faust oder kann der weg?

    Ein Spiel um Geschlechteridentität, Rollenverständnis und Betrug, ohne Gretchenfrage und Pudel, dafür mit Macht.

    Mittwoch und Donnerstag, 26. und 27. September, 19:00 Uhr Probebühne des MCG

  • In der Jüdischen Gemeinde zu Dresden fand am 29.08.2018 um 16 Uhr eine Ausstellungseröffnung zur GESCHICHTE DER SOWJETISCHEN UND DEUTSCHEN JUDEN IM 20. JAHRHUNDERT statt.

    Als die Jüdische Gemeinde im vergangenen Jahr an mich herantrat mit der Frage, ob ich mir ein Geschichtsprojekt, nämlich die vergleichende Betrachtung der Geschichte der sowjetischen und deutschen Juden im 20. Jahrhundert vorstellen könnte und dies in einem Zeitstrahl (!), habe ich zunächst gezögert. Sehr kompliziert erschien mir diese Aufgabe, denn sie erforderte einerseits eine Übersichtlichkeit und Konzentration auf das Wesentliche, andererseits aber eine Lebendigkeit und Tiefe der Darstellung.

    Dass ich den  Auftrag dann doch annahm, ist der Tatsache zu verdanken, dass ich engagierte Mitstreiter/innen fand: meine Schul- und Studienfreundin  Dr. Bärbel Falke sowie die Schülerinnen des Marie-Curie-Gymnasiums Alexandra Heifez, Carolin Scheppan, Svea Friedreich und den Schüler An Khoi Vu.

    Wir besorgten uns einschlägiger Literatur, teilten die Arbeit auf und begannen mit dem Quellenstudium. In den Februarferien trafen wir uns eine Woche lang täglich, um das bis dahin Erarbeitete einer kritischen Prüfung zu unterziehen und nach weiteren Fakten Bildern und Personen zu suchen.

    Der Grafiker Robin Scholze hat unserer Arbeit eine ansprechende Form gegeben.

    Die Ausstellung wurde durch die Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde, Frau Dr. Goldenbogen, eröffnet und künstlerisch umrahmt durch die Schauspielerin Helga Werner und den Musiker Paul Hoorn.

    Sie ist vorerst bis Ende September jeweils Sonntag – Donnerstag von 10 bis 17 Uhr zu besichtigen.

    Dr. Antje Meurers

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