Was passiert, wenn kluge Köpfe, ein bisschen Ehrgeiz und eine gute Portion Neugier aufeinandertreffen? Genau – der Jugendwettbewerb Informatik! Und unsere Schülerinnen und Schüler haben in der ersten Runde eindrucksvoll gezeigt, was in ihnen steckt.
Allen voran: Platon Matuzov (Klasse 7) – volle Punktzahl im Wettbewerb der Klassenstufen 7–9. Besser geht’s nicht. Wirklich nicht.
Aber auch in der Oberstufe wurde ordentlich abgeliefert:
Cornelius Tomi (Klasse 11) hat ebenfalls die maximale Punktzahl erreicht – Chapeau!
Und mit Alexa Ehrentraut sowie Hannes Böhm haben zwei weitere Teilnehmende starke Ergebnisse erzielt, die sich definitiv sehen lassen können.
Und jetzt? Runde 2!
Nach der ersten Runde ist vor der zweiten Runde – und die hat es in sich. Vom 17. April bis zum 3. Mai heißt es wieder: tüfteln, knobeln, programmieren. Ziel ist der Einzug ins Finale (aka Runde 3 – das „Endgegner-Level“).
Das Beste daran:
Auch weitere Schülerinnen und Schüler haben noch die Chance, sich von zu Hause aus mit einer erfolgreichen zweiten Runde für das Finale zu qualifizieren. Der Wettbewerb bleibt also spannend bis zum Schluss!
Wir drücken die Daumen!
Das gesamte Marie-Curie-Gymnasium fiebert mit und wünscht allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern viel Erfolg, starke Nerven und vor allem weiterhin so viel Freude am Knobeln.
Und wer weiß – vielleicht lesen wir hier bald vom nächsten „100%-Run“.
Am 5.7. hat der Leistungskurs Physik das Schülerlabor DeltaX am Helmholtz-Zentrum Dresden Rossendorf besucht und ein kernphysikalisches Praktikum absolviert.
Wir erreichten um 10:00 Uhr den Einlass zum Forschungszentrum Rossendorf und wurden nach dem Coronatest von den Mitarbeitern des Schülerlabors mit einem Kurzvortrag begrüßt.
Nach einer kurzen Wiederholung der Grundlagen aus Klasse 9 und einer Sicherheitsbelehrung zum Umgang mit radioaktiven Stoffen ging es auch gleich in das großzügig ausgestattete Schülerlabor. Im Stationsbetrieb wurden die Themenbereiche Umweltaktivität und Eigenschaften ionisierender Strahlung mit erfahrenen Betreuern abgehandelt.
Radioaktivität ist für uns ein ständiger Begleiter entweder in Form natürlicher oder künstlicher, durch die Tätigkeit des Menschen, hervorgerufener Strahlung. Mithilfe des Geiger-Müller-Zählrohrs konnte jedes Team aus einem großen Angebot an natürlichen Strahlenquellen wie Mineralien, Alltagsgegenständen und verschieden Nahrungsmitteln wählen und diese auf ihre Aktivität untersuchen. Im Anschluss wurden die Proben mit der höchsten Aktivität einer genaueren Untersuchung mit einem Gamma-Spektrometer unterzogen, um aus der Energieverteilung auf das enthaltene Isotop schließen zu können.
An der zweiten Station wurden die Eigenschaften Reichweite und Durchdringungsvermögen von Beta-Strahlung systematisch untersucht. Bei Halbierung des Abstandes der Quelle zum Detektor vervierfacht sich die Zählrate am Detektor. Ein Zusammenhang, der als Abstandsgesetz bekannt ist und auch bei punktförmigen Lichtquellen nachweisbar ist.
Das Durchdringungsvermögen der Beta-Strahlung wurde an verschiedenen Materialien und verschiedenen Dicken eines Materials untersucht.

Schüler des Lk Physik bei der Messung der Aktivität von Gesteinsproben.

Probenanalyse mit dem Gamma-Spektrometer
Suchbild: Wer erkennt den Absolventen unserer Schule?
Das Schülerlabor ist nach der durch die Pandemie bedingten Schließung nun endlich wieder für alle großen und kleinen Forscher geöffnet und startet mit attraktiven Angeboten für Schüler in den Bereichen Biologie, Chemie, Physik und Astronomie in den Sommerferien durch.
Alle Programme sind komplett kostenfrei und eine gute Basis für eine eigene Forscherkarriere. Hier geht es zu den Programmen und zur Anmeldung.
Am heutigen Montag überholt der Merkur ab 13:35 Uhr auf der „Innenbahn“ die Erde beim Lauf um die Sonne. Für uns bietet sich bei günstigen Bedingungen die Möglichkeit beim Blick durch das Teleskop das Schauspiel zu beobachten. Da der ungeschütze Blick durch das Teleskop auf die Sonne zur Erblindung führt, beobachten wir durch eine spezielle Sonnenfilterfolie oder in der Projektion auf einen Schirm.
Das Netzwerk Teilchenwelt hat es sich zur Aufgabe gemacht Jugendliche für die Physik, insbesondere für die Teilchenphysik zu begeistern. Warum ausgerechnet Teilchenphysik? Weil die Teilchenphysik versucht herauszufinden, wie und warum unser Universum entstanden ist. Am Besten gelingt es das Interesse für Teilchenphysik zu wecken, wenn Jugendliche vor Ort am größten Beschleuniger der Welt den Forschern über die Schulter schauen und selbst mit experimentieren dürfen.
Zwei Schüler des Leitungskurses Physik hatten Anfang Juni die Möglichkeit für eine Woche nach Genf in der Schweiz reisen und an einem Schülerworkshop teilnehmen zu dürfen. Anlässlich des 150. Geburtstages von Marie Curie wird es im November an unserer Schule auch einen Workshop zur Teilchenphysik geben. Interessierte können dann die Möglichkeit nutzen sich über die Arbeit und Angebote des Netzwerks Teilchenwelt dirket zu informieren.
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