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Agentur für Arbeit Dresden
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Informationen zum Schüleraustauschprogramm MCG - GISSV

Herr Lodel | 14.08.10MCG-Austauschschüler in Kalifornien gelandet

Am Freitag, dem 13. August, sind Carolin, Shenja, Felix und Nick vom Dresdner Flughafen in Richtung USA gestartet. Alle 4 waren guter Dinge, gespannt und neugierig. Mittlerweile sind sie sicher in CA gelandet und wurden dort herzlich empfangen. Vor ihnen liegen drei ereignis- und lehrreiche Monate in Silicon Valley, in denen sicher auch der Spaß nicht zu kurz kommen wird.

Ein großes Dankeschön geht an alle dies- und jen­seits des "Großen Teichs­", die durch ihr Engagement die Durchführung des Schüleraustauschs ermöglich(t)en.

Rick Noack | 15.12.08MCG-GISSV Austauschfilm

­Drei Monate waren fünf MCGler in Kalifornien. Hier ist der passende Film dazu.­

Rick Noack | 31.10.08Dresdner Austausschüler in Kalifornien relaxen:

“Spannend mal zu sehen, wie wir verarscht werden."

Selbst der Kuhmist stinkt hier anders als in Deutschland. Kalifornien bietet selbst nach mehr als zwei Monaten noch Überraschungen. Das merkten die drei Dresdner Austausschüler Michael, Lydia und Sandra während der Herbstferien. Urlaubsziel war nicht die Ostsee, sondern Los Angeles. Die Stadt, von der fast alle sagen, sie sei schön. Von Sandra Metz, Lyida Galle und Rick Noack.

Sandra Metz erzählt: “Von San Francisco nach Los Angeles ist es nicht weit. Vergleichbar mit der Distanz von Dresden und Leipzig. Das jedenfalls dachten wir. Sechs Fahrtstunden und unzählige Zwischenstopps später war uns klar: Falsch gedacht! Die beiden Städte sind ungefähr so weit, wie Hamburg von München voneinander entfernt, oder wie der Nord- vom Südpol.”

Am Montag fuhren die drei Austausschüler nach dem Frühstück in die Innenstadt von Los Angeles. “Ich war beeindruckt von der Stadt. Vorher hatte ich gar keine Vorstellung davon, wie das Mekka der Stars eigentlich aussehen soll. Alle erzählen immer nur davon. Vor dem Chinesischen Theater befanden sich Steine auf dem Boden, auf denen Stars Hand- und Fußabdrücke abgegeben hatten. Ich habe meine Hände mal in die Abdrücke von Johny Depp gelegt. Da erst habe ich gemerkt, dass meine Hände viel zu klein sind.”

Nächster Zwischenstopp: Santa Monica Beach. “Dieser Strand war einfach toll. Ich liebe Strände und da die Sonne schien, bin ich natürlich auch ins Wasser gegangen. Als Einzigste, die anderen haben gekniffen, weil es angeblich zu kalt war, aber es war richtig angenehm. Am Abend sind wir noch zum Universal Citywalk. Da hing ein KingKong von einem Haus, eine große Gitarre neben dem Hard Rock Café und es war alles außerdem passend zu Halloween gestaltet. Mir gefiel es auf den ersten Blick, genauso wie der Besuch der Universal Studios am nächsten Tag. Ich fand es cool, mal zu sehen, wie wir verarscht werden, wenn wir irgendeinen Film anschauen. Die ganzen Special-Effekte kannte ich vorher nicht.”

Danke Meldoy!

 

Urlaubstraum: Einmal vom Hai gebissen werden

Schüleraustausch nach Kalifornien? Also eigentlich wollte ich ja eher noch ein wenig nach China fliegen. Gesagt, getan. In den Herbstferien landete ich in Hawai, einer einsamen Gruppe von Inseln irgendwo im Pazifik. Von Rick Noack

Im zweiten Weltkrieg landeten Bomben auf Pearl Harbor, einem Militärflughafen in Hawai. Im Jahr 2008 landet dort etwas anderes: Rick, einer der Austauschschüler, der eigentlich nach Kalifornien wollte. Und in den Herbstferien dann doch mitten im Pazifik strandete.

“Die Leute sind hier viel netter, als in Deutschland”, erzählt mir eine Ladenverkäuferin. Sie steht mitten im Chaos: bunte Tücher und Stoffblumen, Ketten, Ringe, und Hawai-Shirts. Da schlägt das Touristenherz höher. Die Frau muss es wissen. Seit Jahren verkauft sie von der schwülen Hitze inzwischen verrückten Leuten, wie mir buntes Spielzeug für den Strandbedarf.

Und mein Gastbruder Marc kauft fleißig mit. Die Muschel da sieht gut aus. Warum nicht der Ring dort drüben? Hey, wie wäre es mit einem Surfbrett? Oder vielleicht das Haus auf dem Berg, nur vier Millionen Dollar teuer? Hawai hat alles. Bloß ein Austausschüler aus dem Marie-Curie-Gymnasium hatte bisher noch gefehlt.

Kurzer Rückblick: Vom sechsstündigen Flug gestresst komme ich mit meiner Gastfamilie am Flughafen von Honolulu an. Die Glastür geht auf und warme Luft strömt mir entgegen. Innerhalb weniger Minuten haben sich meine Jeans in klebrige Stofffetzen verwandelt. Die Luftfeuchtigkeit ist höher als erwartet. Um ein Uhr morgens spaziere ich dann noch einmal glücklich am Strand entlang. Und als ich zurück komme, merke ich: Da krabbelt doch etwa. Ein paar Minuten später ist mir klar: Da krabbelt nicht nur etwas. Da krabbelt viel. Krebse, Quallen, die am Strand liegen: Für mich ist die Nacht gelaufen. Schreiend komme ich wieder im Ferienhaus an. Und mutig wie ein typischer Hawai-Tourist eben ist, stürze ich mich am nächsten Tag wieder ins Wasser. Einen Tag später erfahre ich aus der Zeitung: Ich habe mit einem Hai gebadet. Er war genau in der Bucht, in der ich schwimmen war. Genau zur gleichen Zeit. Den nächsten Tag jogge ich lieber am Strand und suche am Horizont nach weißen Flossen.

Als ich eine Woche später wieder im kalten Kalifornien (ungefähr 20 Grad) ankomme, lebe ich noch. Mitgebracht habe ich Sand im Haar, an den Füßen und viele Fotos. Und es hat sogar Spaß gemacht mit Quallen, Haien und Krabben zu schwimmen. Nicht nur das: Es war einer der besten Erfahrungen während meine Schüleraustauschs und ein prägender und toller Urlaub.

Danke Gastfamilie Wicki!


Teilnahme als Gastschüler
Teilnahme als Gastgeber
Das Projekt läuft...
MCG goes global: vom Silicon Saxony ins Silicon Valley
Heute in Dresden - morgen in Mountain View
Präsentation des Projektes im pdf-Format
aktuelle Version für die Amerikaner

Bilder aus dem Jahr 2009

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Teilnahme Ihres Kindes als Gastschüler an der GISSV

Die wichtigsten Informationen zum Schüleraustauch für ihr Kind aufgelistet

Idee / Absicht / Ziel:
  • Beitrag zum interkulturellen Selbstverständnis der Schüler
  • Erziehungsbeitrag zu Toleranz, Mitgefühl und Rücksichtnahme im Umgang mit Anderen, Aufgeschlossenheit Neuem gegenüber, höherer Aktivität im sozialen Umfeld etc.
  • Erweiterung der fremdsprachlichen Möglichkeiten
  • Erhöhung des Selbstwertgefühls, des Selbstbewusstseins, der Selbständigkeit, der Verantwortung für die Menschen im Schülerumfeld
Wer?
  • 4 Schülerinnen und 4 Schüler des MCG der laufenden 8./9. Klassen
Wann?
  • drei Monate vo Mitte August bis Mitte November der Klasse 9 bzw. 10
Bewerbung:
  • erster Elternabend im 8. Schuljahr: Vorstellen des Projekts
  • im November: Informationsabend für interessierte Schüler und Eltern
  • im Dezember: Anleitung für die Gestaltung der Bewerbungsunterlagen
  • im Januar: Abgabe der Bewerbungsunterlagen und Interviews,
    Entscheidung der Jury über die Teilnahme am Projekt
Kosten:
  • Flugticket (ca. 1200 €)
  • Schulgebühren für 3 Monate (1600 €)
  • Gebühren für Visum und SEVIS (ca. 100 $ + 100 €)
  • Zuschuss zum Haushaltsgeld der amerikanischen Familie, touristische Unternehmungen mit den Familien (450 €)
  • Kosten für Klassenfahrten
  • Taschengeld, Gastgeschenke (individuell)
  • Versicherungen (siehe unten)
  • (Reisepass)
Finazielle Unterstützung
  • Finanzieller Zuschuss für das Schüleraustauschprogramm vom SBA pro Jahrgang
Versicherungen:
  • Auslandskrankenversicherung für 3 Monate
  • Reiserücktrittsversicherung
  • Haftpflichtversicherung
Unterrichtsbedingungen an der GISSV:
  • Thüringischer Lehrplan (ähnlich dem Sächsischen)
  • Unterricht auf deutsch, einige Unterrichtsfächer auf Englisch
  • erteilte Zensuren gehen ins Schuljahr am MCG ein
  • kleine Klassen (bis max. 10 Schüler)
  • zusätzliche Betreuung durch Mentor (Lehrer)
  • Begleitung durch "Buddy" (Patenschüler)
Unterkunft:
  • nach Möglichkeit in einer englischsprachigen Familie
  • in einer Familie, deren Kind(er) an der GISSV unterrichtet wird (werden)

Einbindung ins Familienleben:

  • So natürlich wie möglich, als neues "Geschwisterkind"
  • Gelegentliche Unternehmungen mit der Familie zum Kennenlernen der Umgebung und der Lebensweise amerikanischer Familien
NO-NOs für deutsche Gastschüler:
  • Rauchen, Alkoholkonsum, „Adult“-Websites, regelmäßige ausgedehnte Telefonate nach Deutschland
Kontakt zur Heimat:
  • e-mail (Familie, Freunde, Lehrer und MCG-Mitschüler)
  • Telefonate (entsprechend Absprache zwischen den Familien)
Nach dem Auslandsaufenthalt:
  • Unterstützung bei der evtl. Nacharbeit in einzelnen Stoffgebieten / Fächern durch Fachlehrer und Mitschüler
  • Bericht und Veröffentlichung der Erfahrungen
  • Diskussionsrunden
  • Hilfe bei der Vorbereitung künftiger Kandidaten etc.
  • Mit-Betreuung und Unterstützung der GISSV-Austauschschüler von April bis Juli

Teilnahme Ihres Kindes als Gastgeber in Dresden

Wenn Sie einem amerikanischen Austauschschüler die Möglichkeit geben wollen, während der Zeit seines Dresden-Aufenthaltes in Ihrer Familie zu leben, ist folgendes zu beachten:

Wer?
  • 1 amerikanischer Gastschüler in der Familie eines MCG-Schülers (nicht unbedingt gleiche Jahrgangsstufe)
  • nach Möglichkeit im Gegenzug zur vorangegangenen Teilnahme am Austauschprogramm in Kalifornien
Wann?
  • 3 Monate, zeitversetzt zum Aufenthalt in den USA im selben Schuljahr bevorzugt gegen Ende des sächsischen Schuljahres
Kosten für die deutsche Gastgeberfamilie:
  • Versorgung des amerikanischen Gastkindes im Rahmen der Familie
  • Gelegentliche touristische Kurzreisen in die nähere Umgebung
Finanzielle Unterstützung
  • Finanzieller Zuschuss für das Schüleraustauschprogramm vom SBA pro Jahrgang
Unterkunft des amerikanischen Gastkindes:
  • Wenn möglich eigenes Zimmer, zumindest eigener Arbeitsbereich
Einbindung ins Familienleben:
  • So natürlich wie möglich, als neues "Geschwisterkind"
Nachmittagsbetreuung:
  • Aufsichtspflicht der Gastgebereltern am späten Nachmittag / Abend
NO-NOs für amerikanische Gastschüler:
  • Rauchen, Alkoholkonsum, "Adult"-Websites

Das Projekt läuft...

Seit 2005 betreute Frau Milligan vom MCG in Zusammenarbeit mit Herrn Fiegler von der GISSV die Austauschschüler in Dresden und in Mountain View.
Mit Frau Milligans Wechsel an die GISSV im Februar 2009 verlagerte sich ihre Betreuungsarbeit nach Kalifornien. Am MCG führen nun Frau Schönig, Frau Linke und Frau Baier das Projekt weiter und sehen mit Freude, wie sich die Ideen der Schulpartnerschaft durch das Engagement von Schülern, Eltern und Lehrern mit Leben füllen.

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